Vom "Klavier" des 2. zum "Klafünf" des 3. Jahrtausends n.Chr.!
Klavier und #-Noten führten "westliche" Musik durchs 2. Jahrtausend, begründet im 11. Jahrhundert durch Guido v. Arezzo.

Links sehen Sie ein Akkordeon mit 2 chromatisch angeordneten Tastenreihen ("6+6 Akkordeon").
Zusammen mit den Akkordeon-typischen "quintengezirkelten" Bässen (->Euler) ist dies ein ideales Instrument zu Leonard Bernsteins Begeisterung für das Zusammenwirken von Quintenzirkel und Chromatik.
Ein Notensystem ohne # und b stellt die Melodie-Töne genauso dar, wie sie gespielt werden.
Ein Zweck dieses Projekts ist es, das 6+6-Akkordeon aus seinem Schatten-Dasein zu erlösen und es in Serie bauen zu lassen. Dies wäre einfach:
Man braucht nur 2 Gußformen für die Tasten anstelle von 6 beim Piano. Der Oktav-Abstand wird kleiner, so daß mehr als 4 Oktaven eingebaut werden können. Das ist klassik-tauglich!

Das 6+6-System ist eine Synthese aus Piano- und Knopf-Akkordeon (Bajan).
Das Bajan begünstigt schon eine flüssigere Spielweise als das Piano-Akkordeon. Beispiele: Vivaldi's "Sommer" auf dem Piano-Akkordeon und auf dem Bajan. 2 weitere Bajan-Links: Rimsky-Korsakov und Bach.
Weil beim "6+6-Akkordeon" jedes Intervall in jeder Tonart gleich gegriffen wird, verursacht es noch weniger Spielfehler als Piano- und Knopf-Akkordeon.Welche Wunder werden Virtuosen also erst auf diesem Instrument vollbringen?


Bajan(ohne Hilfsreihen)-, 6+6- und Piano-Akkordeon